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++ Wichtige Informationen für den Tourismus ++

Ein Angebot des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes

Corona-Hilfe für touristische Unternehmen: Alle wichtigen Maßnahmen der Länder im Überblick

Von Franziska Thiele, 17. März 2020 (zuletzt aktualisiert am 08. Juli, 16:15 Uhr)

Das Coronavirus belastet die globale Wirtschaft in allen Sektoren. Für viele Unternehmen der Tourismusbranche sind die Auswirkungen existenzbedrohend, die aktuelle Geschäftslage alarmierend. Zur Sicherung der Liquidität können staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden. Die EU hat finanzielle Unterstützung und einen flexiblen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung von Maßnahmen in den Mitgliedstaaten zugesichert. Bund und Länder arbeiten mit Hochdruck an Unterstützungsmaßnahmen und konkreten Liquiditätshilfen

Die Sofortmaßnahmen des Bundes stellen wir in diesem Artikel vor. Bestehende Förderprogramme für touristische Unternehmen finden Sie auch in unserem Förderwegweiser. Nachfolgend fassen wir die Inhalte der umgesetzten und geplanten Unterstützungsmaßnahmen der Bundesländer zusammen und werden diese kontinuierlich aktualisieren.

Für weitere Informationen und individuelle Beratung zum Umgang mit dem Coronavirus haben wir die zuständigen Institutionen und Ansprechpartner in den jeweiligen Bundesländern verlinkt:

 

Bayern

Baden-Württemberg

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

 

Bayern (aktualisiert am 03.07., 15:45 Uhr)

Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus verschiedene Überbrückungshilfen (Darlehen, Bürgschaften, Mittelstandsschirm) zur Verfügung. Informationen zu den Darlehensprodukten und Bürgschaftsprogrammen gibt es bei der LfA Förderbank Bayern. Die LfA erhält einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen von inzwischen zwei Milliarden Euro. Die Ausfallbürgschaften wurden auf bis zu 90 Prozent erhöht.

Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Bis zu einer etwaigen bundeseinheitlichen Regelung gilt Folgendes: Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat können die Finanzämter im konkreten Einzelfall teilweise oder ganz verzichten, wenn glaubhaft gemacht wird, dass für die fehlende Liquidität die Corona-Epidemie ursächlich ist.

Zusätzlich hat die Bayerische Staatsregierung ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler in Bayern richtet, die von der Coronakrise besonders betroffen sind. Dazu gehören Betriebe der Gastronomie oder auch Kulturschaffende. Anträge konnten bis zum 31.05. gestellt werden. Ein Anschlussprogramm wurde auf Bundesebene erarbeitet. Mit den Überbrückungshilfen wurde ein weiteres Zuschuss Programm zur Erstattung von Fixkosten geschaffen. Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro für drei Monate, Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten maximal 15.000 Euro für drei Monate. Weitere Informationen werden hier bereitgestellt. Der voraussichtliche Starttermin ist der 8. Juli 2020. (Quelle: stmwi.bayern.de)

Am 24.03. hat die Bayrische Staatsregierung ein Sondervermögen beschlossen, um sich vorrübergehend an Unternehmen beteiligen zu können. Der BayernFonds ist mit insgesamt 20 Milliarden Euro ausgestattet (Quelle: bayern.de).

Ab sofort ist der LfA-Schnellkredit verfügbar. Mit einer 100-prozentigen Haftungsfreistellung können Unternehmen mit bis 5 Mitarbeitern Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, Unternehmen bis 10 Mitarbeiter bis zu 100.000 Euro. (Quelle: bayern.de)

Relevante Informationen für Unternehmen stellt das bayrische Wirtschaftsministerium hier bereit.

 

Baden-Württemberg (akualisiert am 03.07., 15:45 Uhr)

Die Förderung im Rahmen des Soforthilfeprogramms erfolgte durch einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von 9.000 bis 30.000 Euro, für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Antragsfrist der Soforthilfe Corona endete am 31. Mai 2020. Eine Antragstellung ist ab sofort nicht mehr möglich. Ein Nachfolgeprogramm für die Soforthilfe wurde von der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Mit den Überbrückungshilfen wurde ein weiteres Zuschuss Programm zur Erstattung von Fixkosten geschaffen. Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro für drei Monate, Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten maximal 15.000 Euro für drei Monate. Informationen zu den Überbrückungshilfen werden hier bereitgestellt. (Quelle: wm.baden-wuerttemberg.de)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg verweist darüber hinaus auf die bestehenden Förderinstrumente der L-Bank und hat eine Übersicht über die wichtigsten Förderprogramme des Landes und des Bundes für die Wirtschaft zusammengestellt.

Mit einem Krisenberatungsprogramm wird insbesondere Mittelständlern und Selbstständigen eine zusätzliche Hilfeleistung geboten. Die „Krisenberatung Corona“ ist am 15. Mai gestartet. (Quelle: baden-wuerttemberg.de)

Ein Beteiligungsfonds bei der L-Bank, der mit einer Milliarde Euro ausgestattet ist, soll das Eigenkapital von kleinen und mittleren Unternehmen stärken.

Die Landesregierung hat angekündigt, den Bürgschaftsrahmen für Landesbürgschaften im Haushalt von 200 Millionen auf eine Milliarde Euro zu verfünffachen. Die Bürgschaftsbanken sollen künftig Bürgschaften bis zu 250.000 Euro in eigener Kompetenz entscheiden können. Die Bürgschaftsbank kann künftig bis zu einer Summe von 2,5 Millionen Euro verbürgen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat das Förderprogramm zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben „Start-up BW Pre-Seed“ wegen der Corona-Krise ausgeweitet. Start-up BW Pro-Tect richtet sich an Start-ups, die die erste Phase bereits hinter sich haben und aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind.

(Quelle: wm.baden-wuerttemberg.de)

Die L-Bank darf ab sofort bis Jahresende über Bürgschaften bis 20 Millionen Euro entscheiden. (Quelle: baden-wuerttemberg.de)

Mit dem Notprogramm Corona für Kunst und Kultur sollen wirtschaftlich gefährdete Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereine der Breitenkultur gefördert werden. Kinder und Jugendliche erhalten freien Eintritt in staatlichen Museen. (Quelle: baden-wuerttemberg.de)

Die Haushaltskommission hat sich am 19.05. auf ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro geeinigt. Unternehmen sollen mit der Fortführung der Soforthilfe Corona sowie einem Kreditprogramm mit Tilgungszuschüssen weiterhin unterstützt werden. Die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe sieht eine einmalige Hilfe von 3.000 Euro pro Gasthaus vor, plus 2.000 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Die Antragsstellung ist ab sofort möglich. Zusätzlich hat das Land einen Rettungsschirm für den öffentlichen Nahverkehr und den touristischen Busverkehr beschlossen. (Quelle: baden-wuerttemberg.de)

 

Berlin (aktualisiert am 29.06., 11:30 Uhr)

Über die bestehenden Liquiditätshilfen hinaus stellte der Berliner Senat mit der Soforthilfe I bis zu 100 Millionen Euro an Überbrückungskrediten über die IBB bereit. Zu diesen Mitteln haben bisher ausgeschlossene und nun sehr stark betroffene Branchen wie z.B. Einzelhandel, Gastronomie, Beherbergung und konsumorientierte Dienstleistung (z.B. Clubs) Zugang erhalten.

Die Antragsstellung für "Rettungsbeihilfe Corona - Soforthilfe-Paket I" ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

Die BürgschaftsBank Berlin unterstützt mit Bürgschaften in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro (bisher max. 1,25 Mio. Euro). Bei Bürgschaften bis zu einem Betrag von 250.000 Euro werden Zusagen innerhalb von drei Arbeitstagen gewährt.

Die Beantragung der Soforthilfe II, ein Landesprogramm in Höhe von 100 Mio. Euro war bis zum 31.05. möglich.  Die Betroffenen sollten schnell und mit geringem bürokratischem Aufwand Zuschüsse zur Sicherung ihrer beruflichen bzw. betrieblichen Existenz beantragen können. Das Landesprogramm Soforthilfe II wurde mit den Soforthilfen des Bundes synchronisiert. (Quelle: berlin.de)

Mit dem Soforthilfe IV werden Kultur- und Medienunternehmen mit i.d.R. über 10 Beschäftigten unterstützt. Sie können bei der IBB Zuschüsse bis zu 25.000 EUR zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage beantragen. Dazu gehören u. a. Museen, historische Stätten und Gebäude und ähnliche Attraktionen. Die Antragsstellung ist nicht mehr möglich.

Um die Berliner Mittelständler gezielt zu unterstützen, hat der Senat ein weiteres Programm für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten aufgelegt. Das Programm Soforthilfe V mit einem Finanzvolumen von rund 75 Millionen Euro soll den Schnellkredit der KfW um einen Tilgungszuschuss von bis zu 20% ergänzen. Soweit er nicht in Anspruch genommen werden kann oder soweit er belegbar nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, alternativ zum Tilgungszuschuss einen Zuschuss vorzusehen (durchschnittliche Höhe nicht über 25 000 Euro, im Einzelfall kann er höher liegen). Die Antragsstellung bei der IBB ist voraussichtlich bis zum 31.12.2020 möglich. (Quelle: berlin.de)

Mit einem neuen Kongress-Fonds will der Berliner Senat der Stadt und dem Berlin Convention Office von visitBerlin dabei helfen, neue Veranstaltungen für die Stadt zu gewinnen. Neben finanzieller Unterstützung für die Veranstaltungsorganisatoren werden weitere Leistungen zur Verfügung gestellt. Voraussetzungen für die Unterstützung sind unter anderem, dass das Event mehrtägig ist, mindestens 50 Personen daran teilnehmen und es bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Außerdem müssen die beauftragten Event-Dienstleister ihren Sitz in Berlin haben, damit diese von den Zuschüssen profitieren. (Quelle: berlin.de)

 

Brandenburg (aktualisiert am 08.07., 15:30 Uhr)

Die Brandenburger Landesregierung hat einen Rettungsschirm von insgesamt zwei Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) bündelt alle relevanten Informationen für Unternehmen.

Bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) konnten bis zum 31.05. Anträge für Soforthilfe gestellt werden. Zuwendungsempfänger sind Unternehmen und freiberuflich Tätige mit bis zu 100 Beschäftigten. Mit dem Soforthilfeprogramm sollen notleidende Unternehmen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 9.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen wurden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. (Quelle: mwae.brandenburg.de; ilb.de)

Mit der Corona-Kulturhilfe des MWFK werden ab sofort insbesondere kommunale und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Teilausgleich von Einnahmeausfällen unterstützt.

Über passende Förderprogramme informiert die ILB auf einer Sonderseite.

 

Bremen (aktualisiert am 08.07., 15:30 Uhr)

Die Bremer Aufbau-Bank hat ein zusätzliches Budget von 10 Millionen Euro bereitgestellt. Die Task-Force berät Unternehmen, Selbständige und Freiberufler und entwickelt im regen Austausch mit der Unternehmensleitung und der jeweiligen Hausbank individuell passende Lösungen. Auch die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven hat eine Task-Force eingerichtet.

Über das "Bundesprogramm Soforthilfe Corona Bremen" werden die Soforthilfen des Bundes in Höhe von 9.000 bzw. 15.000 Euro an Antragssteller mit bis zu 10 Beschäftigten ausgezahlt. Das Bundesprogramm für die Corona Soforthilfe endete am 31.05.2020.

Für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten hat das Land Bremen das Sofortprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise für kleine Unternehmen“ (Corona –Soforthilfe II) geschaffen. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Höhe des Liquiditätsbedarfs bis zu 20.000 Euro. Das Programm endete am 30. Juni.

Informationen zur Corona-Überbrückungshilfe werden hier bereitgestellt.

(Quelle: bab-bremen.de)

Unternehmen und Selbständige finden alle aktuellen Informationen in einem News-Ticker des Bremer Senats.

 

Hamburg (aktualisiert am 08.07., 15:30 Uhr)

Der Hamburger Schutzschirm beinhaltet ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler (Hamburger Corona Soforthilfe, HCS). Die Zuschüsse sind nach der Anzahl der Beschäftigten gestaffelt von 2.500 bis 30.000 Euro und wurden mit den Soforthilfen des Bundes verzaht.

Über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) und die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg (BG Hamburg) unterstützt die Stadt Hamburg insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bestehenden Förderinstrumenten wie z. B. den Förderprogrammen "Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge“ und "Hamburg-Kredit Wachstum". Die IFB-Förderprogramme sollen deutlich erweitert und die Konditionen verbessern werden, um die gestarteten KfW-Förderprogramme für die Hamburger Bedarfe passgenau zu flankieren.

Dazu gehört auch der HamburgKredit-Liquidität (HKL) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem Kreditvolumen von 20.000 bis zu 250.000 Euro. Die Darlehen können im Hausbankverfahren von kleinen und mittleren Unternehmen, Solo-Selbstständigen, Freiberuflern sowie Non-Profit-Unternehmen und Vereinen, die aufgrund der Corona-COVID-19 Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind ab sofort beantragt werden.

Die Förderprogramme des Hamburger Schutzschirms werden über die IFB Hamburg umgesetzt. Zusätzlich wird auch die Corona-Soforthilfe des Bundes in Hamburg über die IFB Hamburg abgewickelt. Die Antragsstellung war bis zum 31.05. möglich. (Quelle: ifbhh.de)

Kleineren und Kleinstunternehmen soll der Zugang zu Betriebsmittelfinanzierungen erleichtert werden. Bei der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH (BG) wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Die BG kann Bürgschaftsvolumen erhält „echte Eigenkompetenz“ und kann Bürgschaften in Höhe von 250.000 Euro innerhalb von 72 Stunden vergeben.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank baut ihre Unterstützungsangebote im Rahmen des Corona-Rettungsschirmes der Stadt weiter aus. Ab sofort können Kultureinrichtungen auf der Seite der IFB jetzt auch Förderkredite beantragen, mit denen neben Investitionen nun auch betriebliche Einbußen zu besonders günstigen Konditionen und mit vereinfachtem Zugang kreditär ausgeglichen werden können, wenn deren Bedarf aus der Corona bedingten Schließung erfolgen. Die Stadt stellt für den Förderkredit die notwendige Sicherheit her.
(Quelle: hamburg.de)

Der Senat hat mit der IFB Hamburg das Hilfsprogramm "HCS InnoStartup" für innovative, wachstumsorientierte Startups in Hamburg aufgelegt, die infolge der Corona-Krise seit dem 11.03.2020 in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind. Es handelt sich um einen zusätzlichen, bedingt-rückzahlbaren Zuschuss für innovative, wachstumsorientierte Startups aus Hamburg. Die Antragsstellung war bis zum 30. Juni möglich. (Quelle: hamburg.de)

Der Corona Recovery Fonds (CRF) bietet Risikokapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte, kleine Mittelständler, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF verschiedene Finanzierungsinstrumente bereit, um den Unternehmen das Überleben in der Krise und vor allem den erfolgreichen Neustart zu ermöglichen. (Quelle: ifbhh.de)

Informationen zur Corona-Überbrückungshilfe werden hier bereitgestellt.

Unternehmen finden hier weitere Informationen der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

 

Hessen (aktualisiert am 03.06., 12:15 Uhr)

Hessen setzt bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zunächst auf bewährte Mittel der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) zur Entlastung der hessischen Unternehmen. Hierunter fallen auch Kredite aus dem Förderprogramm “Kapital für Kleinunternehmen“, das 2010 gezielt aufgelegt wurde, um die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise abzufedern. Hieraus können kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Mio. Euro Jahresumsatz Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um 50 % aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.

Die hessische Landesregierung unterstützt die Wirtschaft zunächst mit steuerlichen Soforthilfen von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Betroffene hessischen Unternehmen, Freiberufler und sehr kleine Unternehmen erhalten eine vorübergehende Liquiditätsspritze von bis zu 1,5 Milliarden Euro, indem die bei der Umsatzsteuer gezahlte Sondervorauszahlung auf ‚Null‘ herabgesetzt wird und die Unternehmen die bereits gezahlte Steuervorauszahlung erstattet bekommen, sofern sie nicht mit anderen Zahllasten zu verrechnen ist. Dazu stellen die Unternehmen einen formlosem Antrag oder nutzen ELSTER. Darüber hinaus soll das Bürgschaftsvolumen auf 5 Milliarden Euro erhöht werden. (Quelle: hessen.de)

Unternehmen in Hessen können bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) die Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Kredit) beantragen. Mit dem Hessen-Mikroliquidität erhalten kleine Unternehmen und Soloselbständige Darlehen in Höhe von 3.000 bis maximal 35.000 Euro. (Quelle: WiBank.de)

Anträge für die "Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige" des Bundes und des Landes konnten bis zum 31.05. beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. Der nicht rückzahlbare Zuschuss ist nach Anzahl der Beschäftigten von 10.000 Euro bis 30.000 Euro gestaffelt. (Quelle: hessen.de)

Mit dem "Förderprogramm zur Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit" will das Land Hessen die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abfedern. Gefördert werden z.B. Mitglieder des Hessischen Museumsverbands, aber auch Wildparke, Falknereien und Tiergärten. (Quelle: hessen.de)

Die Hessische Landesregierung unterstützt hessische Jugendherbergen des Deutschen Jugendherbergswerkes mit einer Soforthilfe von einer Millionen Euro. Die Finanzierung dient als Überbrückungshilfe, damit Jugendherbergen als wichtiger Faktor für ein familienfreundliches Hessen weiterbestehen können. (Quelle: soziales.hessen.de)

 

Mecklenburg-Vorpommern (aktualisiert am 03.06., 12:15 Uhr)

Für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein 100-Millionen-Euro-Maßnahmepaket geschnürt. Inzwischen wurde sich auf die Schaffung eines „MV-Schutzfonds“ verständigt. Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt von der Coronakrise besonders geschädigten gewerblichen Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender Zuschüsse von 9.000 bis 40.000 Euro zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses. Die Soforthilfe konnten bis zum 31.05. beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern beantragt werden. (Quelle: regierung-mv.de)

Ab sofort können auch Unternehmen mit 50 bis 100 Beschäftigten in wirtschaftlicher Schieflage eine nicht rückzahlbare Soforthilfe in Höhe von 60.000 Euro beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern beantragen. Dafür stellt das Land 36 Millionen Euro bereit. (Quelle: regierung-mv.de)

Drüber hinaus beinhaltet der MV-Schutzfonds 200 Millionen Euro für weitgehend zinsfreie Überbrückungsdarlehen sowie einen Bürgschaftsrahmen von 1,6 Milliarden Euro. Zusätzlich werden 100 Millionen Euro für ein Beteiligungsprogramm bereitgestellt, mit dem sich das Land zeitweilig an Unternehmen beteiligen kann, um diese zu stabilisieren. (Quelle: regierung-mv.de)

Im Rahmen der Sicherstellung sozialer Angebote werden Freizeiteinrichtungen für Familien wie Zoos und Tierparke gefördert. (Quelle: regierung-mv.de)

Auch zur Vermeidung der Kündigung von Ausbildungsverhältnissen und der Kurzarbeit von Lehrlingen hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit die Coronahilfe für Ausbildungsbetriebe aufgelegt. Die Unterstützung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 80%. (Quelle: lfi-mv.de)

Auf der Seite der Landesregierung werden offizielle Informationen veröffentlicht. Alle relevanten Informationen für den Tourismus werden auch auf der neuen Plattform des Landestourismusverband bereitgestellt.

 

Niedersachsen (aktualisiert am 25.06., 08:45 Uhr)

Das Land Niedersachsen unterstützt die niedersächsischen Wirtschaft mit einer Milliarde Euro.

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten mit dem Niedersachsen-Liqiditätskredit schnelle Liquiditätshilfen bis 50.000 Euro, die direkt über die NBank vergeben werden. Zudem werden mit der Niedersachsen-Soforthilfe Corona Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige unterstützt. Die Antragsstellung war bis zum 31.05.2020 möglich. (Quelle: nbank.de)

Auch die Durchführung der Förderung, u.a. Prüfung, Bewilligung, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der geplanten Überbrückungshilfen des Bundes erfolgt durch die NBank. Für die Antragstellung wird es ein bundeseinheitliches Antragsportal geben. Die Antragstellung muss von einem Steuerberater/einer Steuerberaterin, einem Wirtschaftsprüfer/einer Wirtschaftsprüferin oder einem vereidigten Buchprüfer/ einer vereidigten Buchprüferin durchgeführt werden. (Quelle: nbank.de)

Seit dem 19. Mai 2020 können auch gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine Corona-Soforthilfen erhalten. Zielgruppe sind beispielsweise das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. (Quelle: nbank.de)

Das Förderprogramm Digitalbonus.Niedersachsen wurde an den speziellen Bedarf von Unternehmen in der Corona-Krise angepasst.

Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe von Start-ups bereit. (Quelle: startup.nds.de)

Zur Überbrückung der Corona-Krise kann die Niedersächsische Bürgschaftsbank Kredite in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung besichern. Der Bürgschaftsrahmen wird auf 3 Milliarden Euro erhöht.

Antworten auf häufig gestellte Fragen der Unternehmen wurden in FAQs zusammengestellt. Informationen und Beratung zu Förderinstrumenten erteilt die NBank.

Wichtige Informationen für Unternehmen stellt das MW hier bereit.

 

Nordrhein-Westfalen (aktualisiert am 08.07., 15:45 Uhr)

Das Land Nordrhein-Westfalen sichert der Wirtschaft mit dem NRW-Rettungsschirm ein Sondervermögen von insgesamt 25 Milliarden Euro zu.  Innerhalb von drei Tagen werden Expressbürgschaften bereitgestellt und der Bürgschaftsrahmen insgesamt deutlich erhöht. Die Bürgschaftsbank NRW übernimmt Ausfallbürgschaften für Kredite an mittelständische Unternehmer und freiberuflich Tätige, wenn diese ihrem Kreditinstitut keine ausreichenden Sicherheiten stellen können. Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Die NRW.BANK hilft mit dem NRW.BANK.Universalkredit, übernimmt bis zu 80 Prozent des Risikos und steht Unternehmen als zentrale Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und der Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegen. Unternehmen und Freiberufler, die davon Gebrauch machen wollen, können sich an das zuständige Finanzamt wenden und von dem Antragsformular Gebrauch machen. (Quelle: wirtschaft.nrw)

Start-ups, die von privaten Investoren unterstützt werden, erhalten mit dem "Matching Fund" ein spezielles Finanzierungsangebot von der NRW.BANK. Das Gründerstipendium NRW wurde verlängert. (Quelle: wirtschaft.nrw)

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Soforthilfen des Bundes aufgestockt, sodass zusätzlich Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro erhalten. Die Antragsstellung war bis zum 31.05.2020 möglich. (Quelle: wirtschaft.nrw)

Mit dem NRW.Start-up akut werden innovative, wachstumsorientierte Kapitalgesellschaften (UG/GmbH) in Seed- oder Start-up-Phase (nicht älter als 36 Monate) mit einem Wandeldarlehen unterstützt, die nachweislich von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind. (Quelle: nrwbank.de)

NRW.BANK und Landesregierung planen weitere kreditwirtschaftliche Unterstützungsangebote, die in den drei Programmen „InfrastrukturCorona“, „KommunalCorona“ und „UniversalCorona“ gebündelt werden sollen. (Quelle: wirtschaft.nrw)

Informationen zu der Überbrückungshilfe des Bundes werden hier bereitgestellt. Das Land Nordrhein-Westfalen ergänzt die Überbrückungshilfe aus Mitteln des Landes und bietet mit der NRW Überbrückungshilfe Plus zusätzliche Unterstützung durch eine einmalige Zahlung i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate als Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn).

Unternehmen können sich hier über alle Liquiditätshilfen und Ansprechpartner informieren. 

 

Rheinland-Pfalz (aktualisiert am 03.06., 12:15 Uhr)

Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium hat eine Stabsstelle "Unternehmenshilfe" eingerichtet, an die sich Unternehmen aus allen Branchen wenden können.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH mit 80-prozentigen Bürgschaften. Der Höchstbetrag für Bürgschaften wurde auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Zur Abdeckung des unmittelbaren Finanzierungsbedarfs (Betriebsmittel) wird auf bestehende Förderprogramme verwiesen.

Betroffene Unternehmen können bei ihrem Finanzamt Anträge stellen auf die Herabsetzung von Vorauszahlungen sowie auf Billigkeitsmaßnahmen, wie zum Beispiel Stundung oder Erlass der Steuerforderung oder Vollstreckungsaufschub.

Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt und erweitert die Corona-Soforthilfe des Bundes mit dem "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz". Der Zukunftsfonds beinhaltet günstige Sofortdarlehen für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigte und einem Gesamtbetrag von 39.000 Euro. Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021  zins- und tilgungsfrei. Eine Antragstellung für den Bundes-Zuschuss war bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz bis zum 31.05. möglich.

Der Corona Soforthilfe Kredit RLP kann bis zum 30.06. über die Hausbank bei der ISB beantragt werden.

(Quelle: mwvlw.rlp.de)

 

Saarland (aktualisiert am 08.07., 15:45 Uhr)

Das Saarland stellt insgesamt 137 Millionen Euro zur Verfügung. Das Überlebenspaket umfasste neben steuerlichen Hilfestellungen auch ein Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmer, das durch die Soforthilfe des Bundes ersetzt wurde. Zudem wurde das bereits von Rehlinger angekündigte Kreditprogramm von ursprünglich geplanten 10 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro aufgestockt. (Quelle: saarland.de) Der Sofort-Kredit-Saarland kann ab sofort bei der Saarländische Investitionskreditbank (SIKB) beantragt werden.

Darüber hinaus soll weitere Liquidität dadurch erhalten werden, dass saarländische Unternehmen einen Antrag stellen können, um ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung im Rahmen der Dauerfristverlängerung für 2020 wieder zurückfordern. (Quelle: saarland.de)

Auch Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten konnten Soforthilfen des Saarlandes in Höhe von bis zu 25.000 Euro bekommen. Das Antragsverfahren der Soforthilfe ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

Informationen zur Überbrückungshilfe werden hier bereitgestellt.

Alle relevanten Informationen für Unternehmen werden hier bereitgestellt.

 

Sachsen (aktualisiert am 08.07., 16:00 Uhr)

Steuerliche Hilfen erhalten Unternehmen in Sachsen mit einem formlosen Antrag an das zuständige Finanzamt. Die Regelungen gelten bis 31. Dezember 2020 und werden in Sachsen auch auf Landessteuern angewendet. (Quelle: coronavirus.sachsen.de)

Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, welche vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, konnten bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) einen Antrag auf ein Liquiditätshilfedarlehen stellen. Die Antragsstellung für das Sofort-Darlehen "Sachsen hilft sofort“ war bis zum 30. Juni möglich. (Quelle: medienservice.sachsen.de)

Bis zum 31.05. konnten kleine Unternehmen, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe in Sachsen, welche vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, den Soforthilfe-Zuschuss Bund online bei der Sächsische Aufbaubank (SAB) beantragen. 

Gemeinnützige soziale Träger von Kinder- und Jugenderholungszentren, Schullandheimen, Jugendherbergen, Familienferien- und -bildungsstätten, Naturfreundehäusern oder Freizeit- und Tagungshäusern können den Soforthilfe-Zuschuss Soziale Organisationen bei der SAB beantragen. (Quelle: sab.sachsen.de)

Der Freistaat Sachsen stellt zusätzlich 67,8 Millionen Euro bereit, um den besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Einrichtungen und Akteuren in Kultur und Tourismus zu unterstützen. Freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine erhalten einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro, bei Nachweis eines höheren Liquiditätsbedarfes können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. Anträge für diese Förderung können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Kleinere Kunst- und Kulturprojekte werden mit Fördersummen von 500 bis 5.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus fließen zusätzlich fünf Millionen Euro in den Tourismus. 2,9 Millionen Euro gehen direkt an die acht Tourismusregionen, um Projekte und Ideen für die Zeit nach Corona voranzubringen.  (Quelle: medienservice.sachsen.de)

Die SAB berät Unternehmen in Sachsen, welche vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, hinsichtlich verfügbarer Förderprogramme.

Aktuelle Informationen erhalten Unternehmen hier.

 

Sachsen-Anhalt (aktualisiert am 03.06., 12:30 Uhr)

Für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind, stellt das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt bis zu 400 Millionen Euro an Liquiditätshilfen bereit.

Die Bürgschaftsbank und Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt kann Kredite in Höhe von insgesamt rund 390 Millionen absichern.

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt bietet Tilgungsdarlehen mit mittleren oder längeren Laufzeiten an. Im Mittelstands- und Gründerfonds stehen aktuell freie Mittel in Höhe von rund 112 Millionen Euro für Darlehensvergaben zur Verfügung; im KMU-Folgefonds sind weitere 94 Millionen Euro verfügbar.

(Quelle: mw.sachsen-anhalt.de)

Das Finanzministerium Sachsen-Anhalt hat darüber hinaus steuerliche Hilfsmaßnahmen für beeinträchtigte Unternehmen und Privatpersonen in Kraft gesetzt. Dazu gehören steuerliche Erleichterungen zur Stundung von Steuern, zur Anpassung von Vorauszahlungen auf die Einkommen- und die Körperschaftsteuer, zu Gewerbesteuervorauszahlungen, zu Vollstreckungsmaßnahmen sowie zum Erlass von Säumniszuschlägen und Verzicht auf Stundungszinsen. (Quelle: mf.sachsen-anhalt.de)

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes hat das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Das Gesamtvolumen der Zuschüsse beträgt insgesamt 150 Millionen. Die Zuschüsse für Unternehmen und Solo-Selbstständige werden zwischen 9.000 Euro und 25.000 Euro nach Anzahl der Beschäftigten gestaffelt und von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ausgezahlt. Die Antragsstellung war bis zum 31.05. möglich.

Das Wirtschaftsministerium hat das Hilfsprogramm „Sachsen-​Anhalt ZUKUNFT“ noch einmal erweitert: Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten auch besonders günstige Kredite zur Verfügung. Das Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren, davon sind zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. Anträge können ab sofort bei der Investitionsbank Sachsen-​Anhalt gestellt werden. (Quelle: mw.sachsen-anhalt.de)

Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten können im Rahmen von "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" Kleinbeihilfen bis 800.000 Euro und Darlehen bis zu fünf Millionen Euro beantragen. (Quelle: mw.sachsen-anhalt.de)

 

 

Schleswig-Holstein (aktualisiert am 08.07., 16:00 Uhr)

Schleswig-Holstein hat eine Finanzierungsinitiative für Stabilität (SH-Finanzierungsinitiative) beschlossen. Die Liquiditätshilfen zielen in erster Linie auf kleine und mittlere Unternehmen ab, die auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf haben.

Darüber hinaus wurden steuerliche Maßnahmen zur Entlastung betroffener Unternehmen vereinbart. Dazu gehören die Erleichterung der Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie Anpassungen von Vorauszahlungen für Einkommen-Körperschaft-und Gewerbesteuer. (Quelle: schleswig-holstein.de)

Die Landesregierung hat noch einmal umsortiert: Das geplante 100-Millionen-Euro-Hilfspaket wird nun dafür genutzt, Förderlücken des Bundes zu schließen. Es gelten die Zuschusshöhen von 9.000 bis zu 15.000 Euro des Bundes für Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige. Mit dem „Mittelstandssicherungsfonds“ werden Unternehmen des Hotel-, Beherbergungs- und Gaststättengewerbes günstige Darlehen mit langer Laufzeit zur Verfügung gestellt. (Quelle: schleswig-holstein.de)

Anträge für den Corona-Soforthilfezuschuss des Bundes und das Landesprogramm Corona-Soforthilfe konnten bis zum 31.05. bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestellt werden. 

Mit dem Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein sollen Start-ups und kleine Mittelständler bei der Überwindung der Corona-Krise mit Mezzanine- oder Beteiligungsfinanzierungen zu unterstützen. Über haftungsfreigestellte Globaldarlehen können die Landesförderinstitute passgenau auf die jeweiligen Bundesländer zugeschnittene Förderinstrumente refinanzieren. (Quelle: ib-sh.de)

Informationen zu den Überbrückungshilfen werden hier bereitgestellt.

Die Förderlotsen der IB.SH beraten Unternehmen zu passenden Unterstützungsmöglichkeiten. Alle relevanten Informationen erhalten Unternehmen auch bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH und der IHK Schleswig-Holstein.

 

Thüringen (aktualisiert am 08.06., 16:15 Uhr)

Thüringer Wirtschaftsunternehmen können sich bei offenen Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Ausbreitung an das Wirtschaftsministerium bzw. die Thüringer Aufbaubank wenden. Das Wirtschaftsministerium hat eine Task Force „Corona & Wirtschaft“ eingerichtet. Zur Liquiditätssicherung der Unternehmen wurde u.a. der „Thüringer Konsolidierungsfonds“ auf die gesamte gewerbliche Wirtschaft – einschließlich Dienstleistungen, Gastgewerbe und wirtschaftsnahe Freie Berufe – ausgeweitet.

Mit dem „Soforthilfeprogramm Corona 2020 Wirtschaft“ erhielten Klein- und Kleinstunternehmen sowie Freiberufler einmalige, direkte Zuschüsse von 9.000 bis 30.000 Euro. Das Soforthilfeprogramm richtete sich an im Haupterwerb tätige Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige freier Berufe, die ihre Tätigkeit spätestens am 15.02.2020 aufgenommen haben. Die Antragststellung war bis zum 31.05. bei der Thüringer Aufbaubank (TAB). (Quelle: aufbaubank.de)

Die Bürgschaftsbank Thüringen hat zur Unterstützung von kleineren und mittleren Unternehmen die Bürgschaftshöhen auf 250.000 bzw. 2,5 Millionen Euro angehoben. 

Unternehmen können beim Thüringer Finanzministerium Anträge für Steuererleichterungen stellen. Die Thüringer Steuerverwaltung bietet hierfür ein Antragsformular zur Hilfe an.

Die Thüringer Landesregierung hat weitere Unterstützungsangebote zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf den Weg gebracht. Unternehmen sind aufgefordert, insbesondere auf das Angebot zinsverbilligter Darlehen zurückzugreifen. Dazu ist neben der Aufstockung des Thüringer Konsolidierungsfonds ein zusätzlicher Fonds „Corona Spezial“ aufgelegt worden, über den eine Förderung mit langfristigen, zinslosen Darlehen bis zu 50.000 Euro schnell und unbürokratisch erfolgen kann. Regelungen zur Tilgungsaussetzung, zu Betriebsmittelkrediten über die Hausbanken, Steuerstundungen und großzügige Regelungen beim Kurzarbeitergeld flankieren das Soforthilfeprogramm und erweitern vorhandene umfangreiche Darlehensprogramme des Landes sowie das Bürgschaftsprogramm der Bürgschaftsbank Thüringen (BBT) und der TAB

Mit dem „Soforthilfeprogramm Gemeinnützige Träger“ sollen auch gemeinnützige Vereine, Non-Profit-Organisationen und öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen mit wirtschaftlicher Tätigkeit, wie z. B. Museen unterstützt werden, die durch die Corona-Krise aufgrund wegfallender Einnahmen in eine wirtschaftliche Notlage gekommen sind. Das Programm lehnt sich weitgehend an die Regelungen im Landes-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft an. Die Antragsstellung ist noch bis zum 10.06. bei der GFAW – Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschafts-förderung des Freistaats Thüringen möglich. Darüber hinaus legt das Wirtschaftsministerium kurzfristig einen „Ausbildungszuschuss“ auf, über den Betriebe 80 Prozent der Ausbildungsvergütung zurückbekommen können, die sie an die Lehrlinge in ihrem Unternehmen nach behördlich angeordneter Schließung gezahlt haben.

Informationen zur Überbrückungshilfe des Bundes werden hier bereitgestellt.

(Quelle: aufbaubank.de)



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